Förderungen 2017

Der Förderverein hat ein Projekt im Biologieunterricht gefördert. Ein Falkner besuchte die Klassen und zeigte ihnen einige Geheimnisse der Vögel.

Der Vergabeausschuss hat zugestimmt, das Projekt "MFM - My Fertility Matters" für die 5. Klassen zu unterstützen. Ziel ist es, den Eigenbeitrag für jede/n Schüler/in auf maximal 10,- Euro zu begrenzen.

Weiterhin hat der Vergabeausschuss der Anschaffung von 10 weiteren Notenständern für Chor und Orchester zugestimmt. Jetzt können die verschiedenen Stimmgruppen besser ihre Noten sehen und sich auf ihren Part konzentrieren

ASAM-Preis Beste W-Seminararbeit

ASAM-Preis "Beste W-Seminararbeit"

Am 27.6.2015 wurde erstmals der Asam-Preis für die beste wissenschaftspropädeutische Seminararbeit verliehen. Die W-Seminararbeit ist schriftlich von allen Abiturienten anzufertigen und anschließend mündlich zu präsentieren. Der Preis ist mit 100 Euro und einer Urkunde dotiert. Die Urkunde für den ASAM-Preis wurde 2015 von unserer Schülerin Mariam Ali Hussain gestaltet.

2017  

Zur Abifeier am 1.7.2017 wurde der Asam-Preis für die beste W-Seminararbeit 2017 verliehen. Auch dieses Jahr gab es drei hervorragende Arbeiten, die prämiert wurden. Die Autoren sind Fabian Gaßner, Lea Margraf und Leopold Jansen.

Fabian Gaßner untersuchte, wie in Filmen Gerüche dargestellt werden. Dazu analysierte er den Film „Das Parfum“. Seine wissenschaftliche Arbeit ist so besonders, weil er äußerst klar und systematisch die Faktoren zusammenträgt, präzise analysiert und ausgesprochen nachvollziehbar erläutert, wie der Drehbuchautor und der Regisseur die Welt des Riechens und des Geruchs mit den visuellen und erzählerischen Mitteln des Kinos auf der Leinwand erfahrbar machen. Zu Recht kommt Fabian zu dem Schluss, dass Tykwers Werk auf diese Weise einem „Geruchskino“ bei Weitem überlegen ist.

Lea Margraf untersuchte in ihrer Arbeit die Entwicklung eines Schwarzkäfers, wie dessen Puppe in Abhängigkeit von der Außentemperatur schneller oder langsamer reift. Sie hat in Ihrer Arbeit gezeigt, dass sie ausgehend von der Aufstellung einer Hypothese Experimente überaus exakt planen, durchführen und auswerten kann. Sie versuchte konsequent, nur den Faktor Temperatur bei der Entwicklung des Schwarzkäfers zu variieren und alle anderen Einflussfaktoren konstant zu halten. Die Ergebnisse waren dank des erhaltenen umfangreichen Datenmaterials aussagekräftig, die Fehlerdiskussion logisch. Es handelt sich deshalb um eine hervorragende  experimentelle naturwissenschaftliche Arbeit.

Leopold Jansen hat seine Arbeit zum Färbeverhalten von Indigo auf Textilien unterschiedlicher Molekülstruktur auch am Wissenschaftsabend in der Turnhalle des Asam vorgestellt. Das Färben von Baumwolle mit Indigo ist uns allen durch die Blue Jeans bekannt. Leopold aber färbte unterschiedliche Kunststoffe mit Indigo und konnte wissenschaftlich (sehr interessant und fundiert) das ersichtliche Färbeergebnis auf der Teilchenebene erklären. Seine Arbeit ist sehr fundiert und liefert überzeugende Erklärungen.

  2016

Am 24.6.2016 wurde der Asam-Preis für die beste W-Seminararbeit 2016 verliehen. In diesem Jahr gab es sehr viele sehr gute Arbeiten, so dass sich der Vergabeausschuss des Fördervereins entschied, drei Preise zu verleihen. 

Die Preise gingen an MARKUS HALDMAIER, MARIAM ALI HUSSAIN und AYLA KÄRCHER.

Hier eine kurze Zusammenfassung der Inhalte ihrer Arbeiten: 

Mariam Ali Hussain (Kunst).

Mariam hat sich mit großem Engagement mit der arabischen Kalligraphie als Kunstform auseinandergesetzt. Ihr Motiv war es, gerade in der heutigen Zeit die arabische Kultur näherzubringen und ein verbindendes Glied zu schaffen. Das ist ihr in sehr überzeugender Weise hervorragend gelungen.  

 

 

Markus Haldmaier (Informatik):

Markus hat mit großer Akribie die grundlegende Funktionsweise eines Computerprozessors untersucht. Insbesondere hat er mit immensem Aufwand einen hervorragend funktionierenden Binäraddierer, also einen einfachen Computerprozessor, gebaut.  Dazu wurden nur einfache Hilfsmittel wie ein Lötkolben, Transistoren, Kondensatoren, … verwendet.

Ayla Kärcher (Englisch)